Deutsch: Es gibt ein Bonmot des Wirtschaftsweisen und Weltunternehmers Roland Berger, das wie folgt lautet: “Ich mag Menschen!” Dieser verbal-charismatischen Zuckerwatte können und wollen auch wir uns nicht entziehen und präsentieren deshalb heute einige bescheidene Bildbelege der Einzigartigkeit und Menschlichkeit, die wir auf unserer kleinen Tour durch Europas Vorgärten schauen durften. Alles natürlich im Rahmen von “The Peninsula Diaries – Eine Reise zum Mittelpunkt des Selbst“. Leute, Ihr seid echt stark!
English: The Dead Poet Society of Northern Spain met once again on a wonderful, sunny day at the beach. As one can imagine (and, given good eyesight, i might add: as one can see), the artists became immediately inspired by the scenario and created a sweet little Haiku, which is delivered like this:
“Days on the beach
Nights on the bitch;
Switch.”
Beautiful, chicos!
Deutsch: Der Club der toten Dichter, Abteilung Asturien, gesellt sich hier zu einer lockeren Runde Wettreimen (nach dem offiziellen Bonner Regelwerk). Pablo (4 v. l.) war mal wieder etwas später erschienen, legte diesen Lapsus jedoch als seinem Amt als Kassenwart (seit 1998) geschuldet aus. Er ist eben ein wahrer Filou! Trotz dieser schon an Laissez-Faire grenzenden Liberalität, was Strukturen und Regeln innerhalb der Kleingruppe angeht, konnte ein neues Vereinsgedicht (vergleichbar mit der in Deutschland gängigeren Vereinshymne oder dem entsprechenden -motto) gefunden werden:
“Nights on the bitch
Day on the beach!
No Itch.”
Da Capo, Ihr wertvollen Künstlerseelen!
English: One of the many strange traditions and rites in central Spain is the so called “Night of the living bull puppet”. In many, many Spanish villages the children (and adult retards, who have fun doing childish stuff) prepare big black puppets of bulls, using paper-maché and other French goods (why French? Ask the Spaniards!). These symbols of Spanish independence are burned afterwards.
Strange? No, just Spain.
Deutsch: Ähnlich getaktet wie die Dichter, aber doch völlig anders sozialisiert wurden diese Jungs, die im kleinen Dörfchen “Arroyo de la Paz” regelmäßig für Unruhe und Aufruhr sorgen. Nunja, und wenn ein Stier dabei ist, eben auch mal für Angstschreie und Ohnmachtsanfälle bei den Onduliererinnen. Die abgebildete Gang nennt sich “Miguels Muppets” und macht gerne mal Spökes für Volk & Vieh.
Verrückt, diese Horde!
English: This young lady stays a mysteria even for the natives of Asturia (Asturians). Every day, she put on her checked hot pants (red-white as the strawberry fields of the Costa Verde during winter time), hides behind her 80s-style plastic shades (seen at asos.com, 6.99 sterling pounds) and digs up holes at the beach. Why? Many haunted souls have tried to find out the story behind “Lady Lullabie”, as she is called by the other Asturian witches.
No one returned.
Deutsch: Junge Mädchen in Erdbeer-karierten Höschen machen die Strände östlich von San Sebastian unsicher. Obwohl unser Verbindungsoffizier Major Strahlmann uns davon abriet, näherten wir uns einigen dieser putzigen Wesen und drückten auf “Auslös”.
Was soll ich sagen?
Niemals wurde Sand so delikat mit Schaufeln behandelt. Wir hoffen auf Euer Verständnis, dass wir Name und Adresse der jungen Dame bis Weihnachten geheim halten. Danach ist das was anderes.
English: Now it´s getting political, so fasten your seats and grab your shoestrings. This chap don´t need no further introduction, any hillbilly dropout can spell his epic name – my fellow fans of the transcendent: This is Tom.
“Blessed with the bucket of a lucky mobility” (song quote, who can doogle it first?), he roamed with us in Sweet San Sebastian for some days we just want to call “far off.” Starring our little film (in theaters Hanukka 2010), he later got lost in the desert of lower Portugal, fleeing the crowd that worshipped his intellectual glimpse of divinity.
Tough guy.
Deutsch: Auf einer Terrasse (siehe unten) irgendwo in der Altstadt von San Sebastian (Euskaldi, nicht Marrokko) trafen wir auf unsere Nemesis, Dipl. Ing. Jürgen Holzapfel; von seinen Freunden zärtlich Tom genannt. Wir lernten von ihm nicht nur die Kunst der einhändigen Verbeugung und andere Kniffe aus seinem Standardwerk “1001 Arten Europa ohne Auto zu bereisen”, sondern auch Demut und Einsicht in die australisch-transzendente Fusions-Küche.
Wir treffen uns auf der anderen Seite, Tommy Boy.
The bewitched terrace / Die magische Terrasse:
English: When two become one, our camera is on duty. As the sun slowly settles about the rough, but fair Spanish sea, people like Esmeralda and Jorge (see above) suddenly remember where all the innuendo had led them in the first place. Love spreads like a rumour about naked nuns riding bicycles in the abbey garden, sweet gentle kissing and touching evolves between them (out of nothing like a desert rose), a scent of free booze caresses their noses.
Nothing beats sea sex.
Deutsch: Es gibt Momente, da muss man die Menschen auch einmal Menschen sein lassen. Wir hielten uns dezent zurück, telegraphierten unseren Standort geräuschlos nach Mannheim Süd, wo Diplom Prof. Birte Bachmann leise in sich hinein lächelte. “Diese Jugendlichen…”, nuschelte sie belustigt und zündete sich noch eine Davidoff Light an – nonchalant.
Wir hingegen blieben uns treu und dankten dem Schöpfer für einen weiteren magischen Tag im Fantasialand, für Land und Leute und: für die Liebe.
Siehe Abbildung.

